1. WOZU VERSLEHRE?
Verse erkennen wir an ihrer Gleichmäßigkeit;
innerhalb eines Gedichts sind sie oft von gleicher Länge und werden beim
Lesen ungefähr gleich betont oder akzentuiert.
Metrum(Versmaß): Das Schema der Gleichmäßigkeit der
Verse.
Man misst die Verse nach der Anordnung von betonten und unbetonten Silben in
einer Verszeile
Hebung: betonte Silbe
Senkung: die unbetonten Silben zwischen zwei Hebungen.
Wir benutzen ein Zeichensystem, um das Metrum schematisch wiederzugeben
Mailied von Goethe
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Strophe: Eine Gruppe von Versen, die eine Einheit im Gedicht bilden.
Auftakt: eine unbetonte Silbe am Anfang einer Zeile
Jamben: einsilbige Senkung gefolgt von einer Hebung ( x ´x)
Weiblicher Zeilenschluß: Zeile, die mit einer unbetonten Silbe
endet.
Männlicher Zeilenschluß: Zeile, die mit einer betonten Silbe
endet.
Der Reim: Gleichklang der betonten Silben
Endreim: Gleichklang der betonten Silben am Ende von zwei oder mehr Zeilen.
Binnenreim: Gleichklang der betonten Silben innerhalb einer Zeile
Schallform:(sound structure) Der Rhythmus und die Klanggestalt
der gebundenen Rede
.Erkenntnis der Schallform des individuellen Gedichts ist die Aufgabe und das
Ziel der Verslehre.
Prosaschallform:
Sie ist freier, ungleichmäßiger und deshalb weniger eindeutig bestimmbar
als die Schallform der Verssprache.
Die Prosa nähert sich in ihrer Schallform der natürlichen Rede.
Die Verssprache entfernt sich darin von ihr. Sie ist stilisiert.
Rhythmische Prosa:
Stilisierte Prosa, die sich durch die Tendenz zu regelmäßiger Rhythmisierung
an die Versprache annähert.
Sie steht an der Grenze zwischen Vers und Prosa
Meine Rúder sind éingelègt und triéfen
Mèine éingelègten Rúder tríefen
Tropfen fallen langsam in die Tiefen..
Im zweiten Beispiel folgen die Akzente in regelmäßigen Abständen. ( ´ = Hauptakzent , ` = Nebenakzent )
Wesen des Verses: die Wiederkehr des Akzents in gleichmäßigen Abständen oder auch die regelmäßige Abfolge von Hebung und Senkung. Lat. versus = die Kehre, Wendung
Takte: die kleinsten Einheiten, aus denen so die Zeile gebildet wird.
Strophe: Zeilen, die durch Wiederholung von Rhythmus und Reim gebunden
sind.
Man bindet die Strophen durch die Wiederholung des gleichen Zeilen- und Reimschemas
zusammen,um das Gedicht zu machen.
Blankvers: Die Wiederholung beschränkt sich auf zwei Verselemente,
Takt und Zeile.
Blankvers sieht man im klassischen Drama und Dramen von Shakespeare
Sonett: nicht nur Takte und Zeilen, sondern auch Reime, Reimgruppen und Strophen werden wiederholt.
Freie Rhythmen:
Die Wiederholung im Vers folgt nicht mehr regelmäßig.
In der Schallform nähert sich die Sprache der Prosa. (Metrik( vom
Griechischen: metron: "Maß")
Der Kern der Verslehre-bezieht sich auf den rhythmischen Bau der Verszeile und
der Strophe.
4. DER TAKT ist ursprünglich ein musiktheoretischer Begriff.
Seine Übertragung auf die Verslehre ist problematisch, weil der Takt in
der Musik eine
genau messbare und unterteilbare Zeiteinheit darstellt (4/4, 3/4 usw.)
quantitierende Metrik(antike griechische und lateinische Dichtung):
Die Silben werden nach Länge oder Kürze gemessen
akzentuierende Metrik (germanische Sprachen):
Die Silbenbetonung oder der Akzent ist für den Bau der Verszeile maßgebend.(betonte
und unbetonte Silben)
Takt: die Spanne zwischen zwei betonten Silben, die im zeitlichen Abstand
von nicht ganz einer Sekunde aufeinander folgen.
Die Wiederholung, Wiederkehr des Gleichen ist auch hier das zugrundeliegende
Prinzip.
Was wir jedoch beim Sprechen von Versen hören, sind nicht Takte, sondern
betonte und unbetonte Silben oder Hebungen und Senkungen.
a. Hebungen: In der neuhochdeutschen Dichtung fallen in der Regel die
Hebung und die natürliche Wortbetonung
(oder metrischer und grammatischer bzw. psychologischer Akzent) zusammen.
Die natürlichen Betonungsverhältnisse werden durch die Auswahl und
rhythmische Anordnung der Wörter vereinheitlicht, stilisiert.
Rhythmus entsteht, indem die Sprache mit einem metrischen Schema konfrontiert
wird und dies entweder erfüllt oder variiert.
Um den Rhythmus zu erkennen, müssen wir das zugrundeliegende metrische
Schema analysieren.
b. Tonbeugungen Wo die natürliche Betonung in Gegensatz zum metrischen
Schema tritt, kommt es zu Tonbeugungen.
Beispiele:
Wie schön leuchtet der Morgenstern (Kirchenlied)
Das Leben, das ich führ, ist wie der wahre Tod,
Ja über den Tod selbst ist mein trostloses Leben (Georg Rudolf Weckherlin)Aufsteigt der Strahl und fallend gießt
Er voll der Marmorschale Rund. (C.F. Meyer)
Martin Opitz: (Buch von der deutschen Poeterey 1624)
Der metrische Akzent habe auf eine sprachlich betonte Silbe zu fallen. Beispiel
1: 1599 leuchtét Beispiel
2. dén Tod, trostlóses
Ein Ausgleich ist in beiden Fällen unmöglich
1. Beispiel: Wie schön leucht' uns der Morgenstern
nicht aufzuheben ---metrischer Fehler
Bei Meyer: áufstèigt der Strahl: die Nebenkraft fällt auf
die folgende Silbe (beschwerte Hebung)
schwebende Betonung: Eine Art des Vortrags, bei der der metrische Akzent gleichsam auf zwei Silben verteilt wird.
c. Senkungen
Senkung: die zwischen zwei metrischen Hebungen angeordneten unbetonten
Silben.
Bei Meyer oben auch Beschwerte Senkung
Heute sind die meisten Senkungen ein- oder zweisilbig. Früher gab es bis
zu sechs.
Taktarten oder Versfüße:
Jambus: x ´x (Geburt, Betrug, Vernunft, bereits usw.)
Bemeßt den Schritt! Bemeßt den Schwung Die Erde bleibt noch lange
jung. (C.F. Meyer)
Trochäus: ´x x (Liebe, Lerche, Sänger, dunkel, draußen)
Weil auf mir, du dunkles Auge,
Übe deine ganze Macht,
Ernste, milde, träumerische,
Unergründlich süße Nacht. (Nikolaus Lenau)
Auftakt: Unbetonte Silbe am Anfang eines Verses (Jambus)
Daktylus; ´x x x (Königin, Finsternis, klingend, Heilige
Anapäst: x x ´x (Medizin, Paradies, Malerei, ) (kommt im Deutschen
ganz selten vor.)
Nimmer, das glaubt mir, erscheinen die Götter
Nimmer allein.
Kaum daß ich Bacchus, den lustigen habe,
Kommt auch schon Amor, der lächelnde Knabe,
Phöbus, der Herrliche, findet sich ein. (Schiller)
Amphibrachus: x ´x x (berufen, erlauben, verlieren)
d. Takt und Kolon
Takt: die kleinste metrische Einheit
Kolon: die kleinste rhythmische Einheit einer Verszeile.
Kleine Pausen oder Einschnitte, die nach bestimmten Wortgruppen oder einzelnen
Wörtern innerhalb einer Verszeile eintreten.
Sie sind Sinnpausen im syntaktischen Gefüge der einzelnen Sätze.
Sie brauchen nicht unbedingt am Ende von Verszeilen zu fallen, tun es jedoch
häufig:
Nimmer, / das glaubt mir,/ erscheinen die Götter,/ Nimmer allein.
5. Die Zeile
Zeile: die äußerlich am deutlichsten erkennbare metrische
Einheit.
Zeile und Vers sind Synonyme
Vers hat Nebenbedeutungen (gebundene Sprache im Gegensatz zur ungebundenen Prosa,
Bibelvers: = Satz, Ausspruch aus dem Bibeltext; Gesangbuchvers = Strophe eines
Kirchenliedes)
Die Zeile bestimmt durch ihre Länge in Verbindung mit der Taktart das Versmaß
und damit schon den rhythmischen Charakter eines Gedichtes.
a. Vierhebige Zeilen (Knittelvers und Volksliedzeile (mit unregelmäßiger
ein- oder zweisilbiger Senkungsfüllung
Es Blies ein Jäger wohl sein Horn.. (Volkslied) (vierhebig)
Ich hört ein Sichelein rauschen,
Wohl rauschen durch das Korn (Volkslied) (dreihebig)Es war ein König in Thule,
Gar treu bis an sein Grab... (Goethe) dreihebig)
Reimvers (aus dem Mittelalter)
Ein ritter so geleret was,
Daz er an den buochen las,
Swaz er dar an geschriben vant (Hartman von Aue: Der arme Heinrich)
trochäischer Vierheber (seit Opitz nach dem Vorbild des spanischen Romanzenveress)
Horch! War das nicht Hörnerschall?
Ja, er ist's. Er kommt, er naht!
Doch so spät erst! -- Warte Wilder,
Du sollst mir's fürwahr entgelten! (Franz Grillparzer: Der Traum, ein Leben, 1,1)
b. Fünfhebige Zeilen (von Shakespeare, Lessing, Goethe und Schiller als Blankvers bekannt)
Carlos: Sie waren mein -- im Angesicht der Welt
Mir zugesprochen von zwei großen Thronen,
Mir zuerkannt von Himmel und Natur,
Und Philipp, Philipp hat mir Sie geraubt-Königin: Er ist Ihr Vater. Carlos: Ihr Gemahl.
Königin Der Ihnen das größte Reich der Welt zum Erbe gibtCarlos: Und Sie zur Mutter-- Königin Großer Gott!
Sie rasen-- (Schiller: Don Carlos, 1,5)
c. Sechshebige Zeilen: Alexandriner (nach den altfranzösischen
Alexander-Epen)
Im 16. Jht. drang er nach Deutschland - in der Barockdichtung des 17. Jahrhunderts
war er bevorzugt.
x ´x x ´x ´x / x ´x x ´x x ´x
Die Zeile wird in zwei Hälften aufgespalten und erzielt dadurch rhythmische
Spannung-
Sie wird oft zu antithetischen Aussagen verwendet.
Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden
Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein;
Wo jetzund Städte stehn, wird eine Wiese sein,
Auf der ein Schäferskind wird spielen mit den Herden (Andreas Gryphius, "Es ist alles eitel")
Hexameter (das Versma§ der Epen Homers, das durch Klopstocks "Messias"
in die deutsche Dichtung eingeführt wurde)
Er war ursprünglich rein daktylisch und wurde in der deutschen. Dichtung
mit großer Freiheit behandelt-
Senkungen bis auf die Stelle nach der 5. Hebung sowohl ein- als auch zweisilbig;
Kola spielen eine große Rolle,
indem sie den Sechsheber auf vielfache Art rhythmisch gliedern:
Habe ich den Markt und die Straßen doch nie so einsam gesehen!
Ist doch die Stadt wie gekehrt! Wie ausgestorben! Nicht fünfzig,
Deucht mir, blieben zurück von allen unsern Bewohnern. (Goethe: Hermann und Dorothea)
Pentameter: dem Hexameter nah verwandt--nach der dritten Hebung tritt
statt der Senkung eine Zäsur ein .
Er ist auch trotz des Namens ein Sechsheber und verbindet sich oft mit einem
Hexameter zu einem Zweizeiler,
den man das Distichon (Plural: Distichen) nennt.
Im Hexameter steigt des Springquells flüssige Säule,
Im Pentameter darauf fällt sie melodisch herab. ( Schiller "Das Distichon")
´x x ´x x x ´x x ´x x ´x x x ´x x
´x x ´x x x ´x / ´x x x ´x x x ´x
Im Hexameter zieht der ästhetische Dudelsack Wind ein;
Im Pentameter drauf läßt er ihn wieder heraus (Matthias Claudius)
d. Zeilen mit freier Hebungszahl-- Freier Rhythmus(von Klopstock aus
den antiken Odenmaßen entwickelt)
Sowohl die Anzahl der Hebungen wie auch die Füllung der Senkungen ist beliebig.
Man kann ihn eigentlich nicht mehr als Versmaß im strengen Sinne bezeichnen
d.h. man kann ihn nicht mehr nach Taktart und Zeilenlänge bestimmen.
Das Wesentliche ist die nicht-prosahafte Fügung betonter Wörter und
die Einteilung und Verteilung
der Kola innerhalb eines Abschnittes oder des ganzen Gedichtes:
Wie im Morgenglanze
Du rings mich anglühst.
Frühling, Geliebter!
Mit tausendfacher Liebeswonne
Sich an mein Herz drängt
Deiner ewigen Wärme Heilig Gefühl,
Unendliche Schöne (Goethe "Ganymed")
e. Das Zeilenende -- Endreim: Eine Pause am Zeilenende macht Verse
als solche hörbar.
In der Mehrzahl der Fälle tritt der Endreim zur deutlichen Markierung dieses
Einschnitts hinzu.
Hakenstil besteht in der syntaktischen Verklammerung der Verszeilen,
eine Erscheinung,
die man als Zeilensprung oder Enjambement bezeichnet.
die Kadenz -- männlicher oder weiblicher Schluss (oder Kadenz)
Klingende Kadenz: Wenn die vorletzte Silbe der weiblichen Kadenz auf
das doppelte Zeitmaß gedehnt wird.
Backe, backe Kuchen!
Der Bäcker hat gerufen! (Kinderreim)Und solang du das nicht hast, dieses: Stirb und werde!
Bist du nur ein trüber Gast auf der dunklen Erde. (Goethe: Selige Sehnsucht")
6. Klanggestalt und Strophe
Der Klang bestimmter Laute und Lautverbindungen vokalischer oder konsonantischer
Art ist für jedes Gedicht von großer Wichtigkeit.
Stabreim ( Alliteration)
Mann und Maus
Kind und Kegel
Hiltibrant enti Hadubrant / untar heriun tuem
Endreim ( das Vorbild ist die lateinische Hymnendichtung) Gleichklang
der Wörter am Zeilenende vom letzten betonten Vokal ab)
Er wirkt wie ein Ruf und sein Echo und faßt die Zeilen zur größeren
Einheit der Strophe zusammen.
a. Reimende Strophenformen
Paarreim: Zweizeiler = zwei gleichlange Zeilen mit Paarreim aa bb cc usw.
Das ist die einfachste Strophische Gruppe in der Lyrik
Kreuzreim a b a b Wechsel von männlichem und weiblichem Zeilenausgang
Es ist ein Schnee gefallen
Wann es ist noch nit Zeit
Man wirft mich mit den Ballen
Der Weg ist mir verschneit (Volkslied 16. Jht.)
dreiteilige Liedstrophe Stollen, Aufgesang, Abgesang
Terzine: ( aus Italien) aba bcb cdc
Der Abschluß bildet die Wiederholung des letzten mittleren Reims in einer
alleinstehenden Zeile
Stanze (aus Italien) ab ab ab cc achtzeilige Strophe aus jambischen Fünfhebern.
Sonett (aus italienischer Renaissance) 14 Zeilen meist jambische Fünfheber,
in zwei Vierzeiler
(Quartette) und zwei Dreizeiler (Terzette) eingeteilt.
Das Grundschema der Reimordnung: abba abba cdc cdc Englische Formn: abab cdcd
efe fgg
b. Reimformen und Reimfolgen
Reine Reime verlangen den genauen Gleichklang vom letzten betonten Vokal
: Staub-Laub, Klagen -tragen
Unreine Reime haben ungenauen, gelegentlich auch unvollständigen
Gleichklang in der entscheidenden Schlu§position:
Blick - Glück
Löcher - Becher
Sie entstehen oft durch dialektale Einflüsse:
Ach neige
Du schmerzensreiche (Goethe: Faust II)
Anfangreim haben Zeilen, deren Anfangswörter reimen:
Krieg! ist das Losungswort.
Sieg! und so kling es fort. (Goethe: Faust II)
Schlagreim: zwei betonte, aufeinanderfolgende Wörter einer Zeile werden durch den Reim gebunden.
Freudvoll und leidvoll Gedankenvoll sein.
Hangen und bangen in schwebender Pein. (Goethe: Egmont)
Formen des Endreims:
Paarreim (Zweizeiler)
Kreuzreim (Liedstrophe)
umarmender Reim: abba cddc
Schweifreim: aabccb (zur Gliederung sechszeiliger
Strophen)
c. Reimlose Strophen waren am Ende des 19. Jahrhunderts relativ selten.
Sie müssen durch Inhalt oder Versmaß klar strukturiert sein, um als
Einheiten zu wirken
Assonanz: Gleichklang nur der Vokale, nicht aber der Konsonanten in
den betonten Silben.
Sie hat in der deutschen Sprache wenig bindende Kraft
Klassische Odenstrophen: reimlos, aber nach einem bestimmten metrischen Strophenform gebaut.
Asklepiadische Ode:
´x x ´x x x ´x /´x x x ´x x ´x
x x ´x x x ´x /´x x x ´x x ´x
´x x ´x x x ´x x
´x x ´x x x ´x x ´x
Wenn der silberne Mond durch die Gesträuche blickt
Und sein schimmerndes Licht über den Rasen geußt
Und die Nachtigall flötet
Wandl' ich traurig von Busch zu Busch. (Hölty:" Die Mainacht')
Heute treten reimlose Strophenformen häufig auf.
Es handelt sich bei ihnen jedoch meistens um sehr freie, individuelle Gebilde,
die von Dichter zu Dichter verschieden sind.
d. Lautstruktur
Onomatopoesie: lautmalende Klangwirkungen, die von Geräuschworten wie
'flüstern' und "summen" sowie entsprechenden Gleichklängen ausgehen.
Lautsymbolik: Laute sind an sich noch keine Symbole;
sie werden es erst in Verbindung mit bestimmten sinntragenden Wörtern oder
einem bestimmten Sinnzusammenhang.
Information aus: Ruttkowski, Reichmann: Das Studium der deutschen Literatur.,
Philadelphia: National Carl Schurz Association, 1974.
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Last updated on January 10, .2005