| Auswahlbibliographie |
| Novelle. (Hrsg. Josef Kunz). Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1968. |
| Die Novelle. (Hrsg. Frank Ryder). Holt Rinehart
Winsten 1971 (In der Einführung hat Ryder eine interessante Diskussion über die Novelle.) |
| Theorie und Kritik der deutschen Novelle. (Hrsg.) Karl Konrad Pohlheim. Niemeyer 1970. |
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Merkmale der Novelle
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| 1. Nur wenige Personen erscheinen. |
| 2. Die Personen ändern sich im Wesentlichen nicht. |
| 3. Eine Novelle hat nur eine Begebenheit |
| 4. Diese Begebenheit soll unerhört (merkwürdig, neu außerordentlich) sein. |
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5. Die Handlung ist möglich oder glaubhaft in der wirklichen Welt. |
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6. Eine Novelle hat eine strenge [geschlossene (wenig Hintergrund), streng aufgebaute] Form. |
| 7. In einer Novelle findet man nur eine wesentliche Situation oder ein Situationskomplex, wodurch die tiefsten Probleme des Menschenlebens beleuchtet werden. |
| 8. Eine Novelle kann einen Wendepunkt haben-- unter Umständen mehr als einen. |
| 9. In einer Novelle geht man nicht einfach von einem Moment zum nächsten, sondern Zeit und Ort ändern sich auf manchmal unlogische Weise. |
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10. In einer Novelle greifen irrationale oder unkontrollierbare Kräfte in eine ordentliche Existenz ein.
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| 11. Eine Novelle hat klar gezeichnete Bilder und Symbole, die die Bedeutung der Novelle beleuchten und vertiefen (Heyses Falkentheorie) |
| 12. Die Erzählweise einer Novelle ist manchmal mehr dramatisch als episch. (Eingriffe des Schriftstellers in den Erzählablauf sind ungewöhnlich). |
| 13. Die Technik der Rahmenerzählung kommt bei Novellen häufig vor. |
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Last updated on November 26, 2004